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Google bannt sein Publikum

am 2. Juni 2012 hat 2 Kommentare

Guten Tag! Google kann mittlerweile über alles entscheiden. Wer was sehen darf oder welche Suchergebnisse gezeigt werden dürfen. Google meldet, dass sie zukünftige Recherchen, für Nutzer in China als verboten markieren.

Alan Eustace von der Hauptniederlassung sprach darüber, wie einige der Sucherergebnisse zum Bruch der Verbindung führten und möglicherweise nicht fortgesetzt werden konnten. Er sagte auch, dass das Unternehmen die Server mehrmals getestet hat und der Fehler nur auf externe Faktoren zurückzuführen sei.

Google verbietet Suchanfragen aus China

Jedes Mal, wenn eine verbotene Suchanfrage bei Google eingegeben wird, erscheint eine Fehlermeldung, wie oben gezeigt. Freundlicherweise werden Vorschläge für andere Anfragen gegeben. Aber auch ein Vorschlag über Verwendung von Pinyin (ein System der Transkription, der chinesischen Schriftzeichen). Beispiel, anstelle von [长江], sollen die Nutzer nach [Changjiang] suchen, nur so kommen die zu einem Ergebnis und erst dann wird die Suchanfrage ausgeführt.

Chinesen haben es schwer, es wird oft berichtet, dass die Staatsgewalt viele Internetseiten sperrt oder zensiert. Auch eine Internetpolizei(Abteilung für Internetüberwachung) gibt es, die Abteilung überwacht im Großen und Ganzen die Nutzer und schaut ihnen auf die Finger. Die Maßnahmen der Internetpolizei reichen von der Sperrung gefährlicher Websites bis zu Verhaftungen; erst kürzlich war der Publizist Zhang Jianhong wegen seiner im Internet publizierten Essays zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden.

2 Kommentare

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  1. big stevie cool sagt:
    4. Juni 2012 um 15:19 · Antworten

    Da leg’ ich doch mal direkt “Chinese Democracy” von Guns ‘n Roses auf.

  2. Andreas sagt:
    9. Juni 2012 um 13:55 · Antworten

    Sicher ist der gigantische Erfolg von Google ein spektakuläres Ereignis. Allerdings, und das hat die Geschichte noch immer belegt, ist zuviel Macht komprimiert an eine Stelle niemals gut gewesen. Google hat bereits ein Ausmaß an Übermacht erreicht, dass dieser Gigakonzern in alle Bereiche seine Finger ausstrecken kann. Sehr bedenklich, zumal alle sich bereits Googles Forderungen unterwerfen – so auch alle Blogger. Von Freiwilligkeit kann keine Rede sein. Wer den Google-Spielregeln nicht folgt, braucht sich im Internet erst gar nicht bemühen.

    Dass sich daran was ändert, ist nicht zu erwarten und so werden wir alle zu gefügsamen Google-Sklaven.

    Danke für diesen Artikel, der dabei hilft, sich der Lage gewahr zu werden.

    Top-Blog übrigens.

    Andreas

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